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Einladung zur Weltweiterwerkstatt () vom 25.08. bis 03.09.2017 bei der Mühle am See bei Weimar: Einladung.pdf

Ein neuer Arbeitskreis wurde gegründet: Mitstreiter_innen willkommen!! Infos unter: www.wwd-ev.de/pp.php

Wer bereits vor Dez. 2012 Mitglied in einem der Mail-Verteiler beim wwd e.V. war, kann sich unter Einmal-Login anmelden und dann seine Abos verwalten, Mitteilungen und Veranstaltungen einstellen, etc. Willkommen!!!

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Leitbild von weltweiterdenken e.V.

Dieses Leitbild spiegelt die Vision und die Aufgaben des Vereins und nicht zwangsweise die Sichtweise einzelner Mitglieder wider und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.


Wofür wir als Gemeinschaft stehen
Weltweiterdenken e.V. ist ein Zusammenschluss von Menschen, die sich auf verschiedene Weisen einen gesellschaftlichen Wandel für eine gerechtere, solidarische und ökologisch nachhaltige Welt wünschen. Wir versuchen, alternative Konzepte zu egoistischen und materialistischen gesellschaftlichen Tendenzen aufzuzeigen und zu leben. Wir sind überzeugt, dass eine positive, von Solidarität und gegenseitiger Rücksichtnahme geprägte Gesellschaft beim individuellen Verhalten und einer bewussten Lebensweise beginnt.
Weltweiterdenken e.V. ist demokratisch organisiert, unparteilich, überkonfessionell und weder finanziell noch ideologisch an eine bestimmte Interessengruppe gebunden. In der Führung der Vereinsgeschäfte gilt das Ideal größtmöglicher Transparenz für alle Beteiligten.


Was wir gemeinsam erreichen wollen
Wir arbeiten auf eine lebenswerte, nachhaltige Zukunft hin und wollen durch gegenseitige Inspiration und Motivation neue Welten auftun. Das bekannte Stichwort lautet hier „Nachhaltigkeit“: Wir möchten unser Verhalten so gestalten, dass keine langfristigen und eventuell irreversiblen Folgeschäden für Gesellschaft (wirtschaftliche und soziale Nachhaltigkeit) und Umwelt (ökologische Nachhaltigkeit) entstehen. Das kritische Nachdenken über die Notwendigkeit von angehäuftem Eigentum, der Abbau von übermäßigem Luxus und verschwenderischem Lebensstil, die Verhältnismäßigkeit der Produktion und die angemessene Selbstbeschränkung im Konsum und Verbrauch (die keineswegs puritanische Askese meint) werden als die Maximen eines „nachhaltigen“ Lebensstils im obigen Sinne betrachtet. In unserem Konsumverhalten wollen wir die eigenen (materiellen) Bedürfnisse und Ansprüche kritisch reflektieren (bewusster Konsum, d. h.  lokal, fair trade, Food Sharing, Containern, Vegetarismus, Veganismus,…). Weiterhin herrscht die Überzeugung, dass globale Fairness (Löhne, Arbeitsbedingungen, gerechte Verteilung von lebensnotwendigen Gütern, gleicher Zugang zu Bildung, usw.) – u.a.  durch eine Stärkung von Lokalisierung von Produktionskreisläufen – erreicht werden kann.


Wie wir arbeiten
Weltweiterdenken e.V. folgt dem Ansatz des Globalen Lernens. Wir sind eine Plattform, um sich auszutauschen, zu vernetzen, voneinander zu lernen und gemeinsam Projekte und Ideen zu entwickeln und umzusetzen. Der Verein soll Handlungsfähigkeit schaffen, indem er Menschen zu Gruppen zusammenführt, die als Individuen weniger handlungsfähig wären. Wir möchten einen Raum für Austausch und Begegnung schaffen, in dem wir voneinander lernen, gemeinsam diskutieren und unser Bewusstsein schulen. Ursprünglich gegründet durch ehemalige Freiwilligendienstleistende, kommen auch heute noch Menschen, die von einem Freiwilligendienst im Ausland zurückkehren, bei weltweiterdenken zusammen, um u.a. Anreize und Gleichgesinnte für gesellschaftliches Engagement zu finden, um sich kritisch über Freiwilligendienste und anderen entwicklungspolitischen Programmen auseinanderzusetzen sowie um neue Handlungsoptionen kennenzulernen und zu diskutieren.
Der Verein bietet Seminare und Bildungstreffen an, die allen Vereinsmitgliedern und anderen Interessierten offen stehen. Mindestens einmal jährlich findet das mehrtägige Seminar Weltweiterwerkstatt statt. Neben Workshops und hochkarätigen Vorträgen entsteht vor Ort auf der Basis von Eigenengagement spontan ein inspirierendes und produktives Miteinander.
Darüber hinaus organisieren sich Mitglieder und Interessierte in themenspezifischen Arbeitskreisen und in einer Struktur von Regionalgruppen, welche verschiedentlich zu Workshops und Treffen einladen. Hierbei entsteht Raum, eigene Projekte und Ideen zu entwickeln und umzusetzen. Dabei spielt auch die Bildungsarbeit bzw. Vermittlung von Themen des Globalen Lernens nach außen eine wichtige Rolle. Neugründungen sind stets möglich, Veranstaltungen und Partizipation stehen in der Regel jedem Menschen offen.


Welche Werte und Prinzipien unser Handeln leiten
Solidarität, Gemeinschaft und zwischenmenschlicher Respekt sind wichtige Werte für uns. Neben der selbstverständlichen, prinzipiellen Offenheit und Toleranz gegenüber jedem Menschen wird versucht, uns mit zwischenmenschlicher Neugierde und Vertrauen zu begegnen. Die prinzipielle (kritische) Offenheit gegenüber Neuem, Unkonventionellem, Fremdem, auch diametral Entgegengesetztem sowie die eigene geistige Flexibilität, die eine Anpassung der eigenen Position erlaubt, spielen bei uns eine große Rolle. Dabei wird eine größtmögliche Offenheit, die den produktiven Diskurs mit Andersdenken selbstverständlich einschließt sowie eine Vielfalt der Ansätze, Ideen und Herangehensweisen angestrebt. Eigene Überzeugungen werden nicht in „fundamentalistischer“ Weise über die Anderer gestellt oder als die einzig gültigen vorausgesetzt, sondern als Alternativen angeboten und zur Diskussion gestellt.




Kommentare zu dieser Seite:

21.10.2013 user wwd-Vorstand
Ihr Lieben,
der Vorschlag von Claus wurde nun eingearbeitet.
Gibt es weitere Kommentare? Ansonsten währen wir soweit zufrieden und würden das Projekt Leitbild abschließen. Lieben Gruß!!
17.09.2013 user Kristina Utz
Lieber Claus,
danke für deinen Input, über den ich mich sehr gefreut hab....kann mich dem anschließen und bin für die Umformulierung.
Grüße aus Uganda, wo es viel Kaffee und Bananen gibt.
Kristina
04.09.2013 user wwd-vorstand
Eingepflegt vom wwd-Vorstand; Mail von Claus:

Einen Satz möchte ich zur Diskussion stellen: "Weiterhin herrscht die Überzeugung, dass globale Fairness (Löhne, Arbeitsbedingungen, gerechte Verteilung von lebensnotwendigen Gütern, gleicher Zugang zu Bildung usw.) u.a. durch die Lokalisierung (als Gegensatz zur Globalisierung) der Produktionskreisläufe erreicht werden kann."

Das finde ich zu schwammig formuliert und macht so ne Gegenüberstellung von böser Globalisierung und guter Lokalisierung auf. Da tappt man argumentativ ganz leicht in ne Falle.
Wenn ich keine Bananen, keine Edelmetalle und keinen Kaffee mehr konsumiere sondern nur noch Äpfel aus dem Bergischen Land, in Düsseldorf recyceltes Silber kaufe und Malzkaffee aus Friedrichshafen, hat das Auswirkungen auf Leute mit prekärem Einkommen im globalen Süden, die dann durch meine Lokalisierung (weil ich Kapital dazu habe und entscheiden kann!) ohne Abnehmer ihrer monokulturellen Produkte stehen (ungeachtet der Tatsache, dass mit diesen Produkten ekelige Schweinereien verbunden sind – but that's the dilemma of modernity).
Sicher, langfristig muss es global betrachtet Veränderungen geben, welche die sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Verhältnisse global im lokalen verändern kann, aber einer Ablehnung per se der „globalisierten“ Produktionskreisläufe kann ich nicht zustimmen. Das ist zu einfach und schließt vor allem den Blick des globalen Südens aus und beinhaltet die Gefahr eurozentrisch zu bleiben (wovon wir uns ja lösen wollen, oder? - Daher wäre ich für eine Änderung in der Formulierung.).

Wie wäre es mit:
Weiterhin herrscht die Überzeugung, dass globale Fairness (Löhne, Arbeitsbedingungen, gerechte Verteilung von lebensnotwendigen Gütern, gleicher Zugang zu Bildung usw.) u.a. durch eine Stärkung von Lokalisierung [wo? global? Nur bei uns in Europa?] von Produktionskreisläufen erreicht werden kann.

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