Erlebbare Praxis, statt einfaches Praktikum. Das AngerWERK und die Jugendtöpferei führen ihre Zusammenarbeit weiter.
„Jugend macht Museum“ ist ein berufsvorbereitendes Programm für Jugendliche aus Angermünde und den umliegenden Ortsteilen. Es findet an zwei Orten statt: der Jugendtöpferei Angermünde und dem Haus Uckermark (Museum Angermünde). Gefördert mit Lottomitteln durch die Ministerien für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) und Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz (MWAEK) des Landes Brandenburg und unterstützt durch die DROSOS STIFTUNG.
Das AngerWERK und die Jugendtöpferei führen ihre Zusammenarbeit weiter. Geleitet wird das Projekt von Annika Rixen und Wendela Dreusch-Loman. Sie arbeiten mit drei Jugendgruppen, die zwischen September 2024 und Februar 2025 ein eigenes Ausstellungsprojekt entwickeln und später im Haus Uckermark umsetzen. Besonders spannend: Der Partizipative Ansatz. Die Jugendlichen gestalten den gesamten Prozess selbst – von der Themenwahl bis zur Präsentation.
Wendela und Annika von der Jugendtöpferei
Entscheidungen entstehen gemeinsam. Die Jugendlichen bestimmen, welche Themen sie verfolgen, welche Formen sie ausprobieren und wie ihre Ausstellung aussehen soll. Annika und Wendela begleiten sie dabei praktisch, Schritt für Schritt. So lernen die Teilnehmenden, wie ein Projekt entsteht: Idee, Recherche, Planung, Gestaltung, Aufbau, Vermittlung.
Im Prozess zeigt sich, welche Stärken sichtbar werden. Manche finden Freude an Gestaltung, andere an Struktur, Zahlen oder Organisation. Wieder andere entdecken Interesse an Kommunikation, Bühnen- oder Messebau, handwerklicher Arbeit oder Medienproduktion. Das Projekt gibt Raum, um das ganz praktisch auszuprobieren. Ohne Druck, aber mit realen Aufgaben und einem gemeinsamen Ziel.
Die Jugendlichen bearbeiten konkrete Tätigkeiten aus der Museums- und Projektpraxis: Texte schreiben, Objekte gestalten, Budgets kalkulieren, Kommunikationswege planen, Räume vorbereiten, Technik testen. Sie lernen verschiedene berufliche Felder kennen und übernehmen Verantwortung für einzelne Schritte.
Die Ausstellung im Frühjahr 2025 zeigt das Ergebnis dieses Prozesses. Sie macht sichtbar, wie aus ersten Ideen etwas Eigenes wird. Die Objekte in der Ausstellung sollen die Persönlichkeit der Teilnehmenden aufgreifen. Die Ausstellung bleibt über mehrere Wochen im Haus Uckermark für Interessierte zugänglich.
Das AngerWERK begleitet den Prozess medial und hält fest, wie regionale Partner Jugendlichen praktische Orientierung ermöglichen. Durch gemeinsame Arbeit entsteht ein Rahmen, in dem junge Menschen herausfinden, was sie können und woran sie vielleicht auch auf ihrem beruflichen Weg weiterarbeiten können.
Die Vernissage zu dem Projekt findet am 05. März 2026 im Haus Uckermark statt. Mehr Infos auch auf der Webseite vom AngerWERK.
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